Weiche, luftige Kipferl nach Familienrezept
Diese weichen und luftigen Brötchen sind für mich ein absolutes Lieblingsrezept – nicht nur, weil sie köstlich schmecken, sondern auch, weil der Teig über mehrere Tage hinweg frisch bleibt. Der große Vorteil ist außerdem, dass man gleich eine größere Menge backen kann. So hat man immer frische Brötchen im Haus, egal ob zum Frühstück, als Beilage zum Mittagessen oder als Snack für zwischendurch.
Sehr wichtig beim Backen ist, dass der Raum, in dem der Teig geht, warm genug ist. So kann die Hefe ihre Arbeit richtig entfalten. Auch das Aktivieren der Hefe ist entscheidend: wenn dieser Schritt gelingt, erledigt sich der Rest des Prozesses fast von allein. Achte auch unbedingt auf die Ruhezeiten – je länger der Teig gehen darf, desto fluffiger werden die Brötchen. Der Vorgang klingt zeitintensiv, ist es aber gar nicht, denn während der Teig geht, kann man entspannt etwas anderes erledigen.
Je nach Größe entstehen aus diesem Rezept ungefähr 35 bis 40 Brötchen. Du kannst sie ganz nach Wunsch kleiner oder größer formen. Auch bei der Verwendung sind sie unglaublich vielseitig: pur, mit etwas Butter, als Sandwich oder als Beilage zu warmen Gerichten. Besonders gut schmecken sie auch zu traditionellen Eintöpfen. Ich persönlich esse sie am liebsten zu Sarma, einem typischen Balkan-Gericht aus Sauerkrautblättern, die mit Hackfleisch gefüllt sind – die Brötchen bringen dabei den perfekten Ausgleich zum leicht säuerlichen Geschmack der Sarma.
Am Wochenende, besonders sonntags, backe ich diese Brötchen sehr gern auf Vorrat. So habe ich für die ganze Woche etwas parat – ob als Snack für die Arbeit oder als kleine Mahlzeit zwischendurch. Auch bei Picknicks mit Freunden sind sie beliebt, weil sie handlich sind, sich gut füllen oder dippen lassen und so super praktisch sind. Und falls doch einmal zu viele übrigbleiben, lassen sie sich problemlos einfrieren und bei Bedarf wieder aufbacken.

Weiche, luftige Brötchen nach Familienrezept
Zutaten
- 1 Würfel frische Hefe
- 100 ml lauwarme Milch
- 1 EL Zucker
- 2 EL Mehl
- Vorteig
- 400 ml lauwarme Milch
- 1 Ei Eiweiß und Eigelb trennen
- 150 ml Öl
- 1 EL Weißweinessig
- 800 g Mehl plus ca. 200 g zusätzlich, je nach Konsistenz
- 2 TL Salz
- 1 Eigelb
- 1 EL Milch
- 1 EL Öl
- Sesam oder grobes Salz nach Belieben
Method
- Die Hefe zerbröckeln, mit lauwarmer Milch, Zucker und Mehl verrühren. 10–15 Minuten abgedeckt gehen lassen.
- Ei trennen. Das Eiweiß mit einer Gabel leicht schaumig schlagen und dann das Öl unterrühren.
- Vorteig in eine große Schüssel geben, Essig, lauwarme Milch sowie die Eiweiß-Öl-Mischung hinzufügen. Alles vermengen.
- Nach und nach 800 g Mehl und Salz einarbeiten, bis ein weicher Teig entsteht.
- Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit weiteren ca. 200 g Mehl geschmeidig kneten. Der Teig soll weich bleiben.
- Mit etwas Öl in eine Schüssel legen, von oben ebenfalls leicht einölen, abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.
- Den Teig ca. 1 cm dick rund ausrollen. Zuerst vierteln, dann in längliche Dreiecke schneiden.
- Jedes Dreieck von der breiten Seite her aufrollen und zu Kipferln formen.
- Kipferl auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals 45–60 Minuten gehen lassen.
- Ofen auf 220 °C vorheizen. Eigelb mit Milch und Öl verquirlen, Kipferl damit bestreichen. Nach Belieben mit Salz oder Sesam bestreuen.
- 10–12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Mit Backpapier und einem Tuch abdecken, kurz ruhen lassen – dann genießen!
Tipps
Statt Kipferln kannst du auch Baguettes oder kleine Brötchen formen.
Mit Käse, Schinken oder Marmelade gefüllt werden sie zu einer besonderen Überraschung.
Mit Sesam, Mohn oder Sonnenblumenkernen bestreut sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch toll.
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Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI-Tools erstellt.







